Birkwild

Raufußhühner-Birkwild

Das Birkwild unterliegt ebenfalls dem Jagdrecht gemäß § 2 Bundesjagdgesetz, es gehört aber im Gegensatz zum Auerwild, dem Niederwild an. Allerdings ist es stark gefährdet und daher ganzjährig geschont. Wie bei dem Auerwild auch, kann bei dem Birkwild ein stark ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus beobachtet werden.

Birkwild Henne und Hahn

Abbildung: Links die Henne und rechts der Hahn des Birkwildes. Auffällig sind die roten Rosen des Hahns, die während der Balz besonders stark ausgeprägt sind.

Das Birkwild lebt ebenfalls ohne feste Paarbindung, d.h. polygam. Es ist allerdings wesentlich kleiner als das Auerwild (ca. Größe eines Haushuhnes). Zwischen Auerwild und Birkwild kommt es selten zu Kreuzungen, die wir dann als Rackelwild bezeichnen. Die Kreuzungen sind aber eher selten, da sich die Lebensräume der beiden Arten nicht wirklich überschneiden. So bevorzugt das Birkwild offene Flächen und Heiden mit einem gewissen Anteil an Gehölzen (Beispiel: Lüneburger Heide) oder aber Gebiete auf Höhe der Baumgrenzen in den Gebirgen.