Rebhuhn

Glattfußhühner-Rebhuhn
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Das Rebhuhn unterliegt, wie der Fasan auch, dem Jagdrecht. Aufgrund der sich stark verändernden Kulturlandschaften sind die Bestände des Rebhuhns allerdings stark zurückgegangen, weshalb das Rebhuhn sehr selten geworden ist. Auch wenn das Rebhuhn in den meisten Bundesländern eine Jagdzeit hat, verzichten viele JägerInnen auf die Bejagung dieses sehr selten gewordenen Hühnervogels.

Wie auch der Fasan, bevorzugt das Rebhuhn kleinstrukturierte Landschaften bestehend aus Stilllegungs- und Brachflächen sowie aus Feldern mit verschiedenen Kulturen und Hecken- und Feldgehölzen als Trennlinien.

Die Hegemaßnahmen, die für das Rebhuhn bedeutend sind, ähneln denen des Fasans. Grundsätzlich ist ein Lebensraum zu schaffen, der den Anforderungen des Rebhuhns genügt, sprich Förderung der Kleinteiligkeit in der Landschaft durch z.B. das Anlegen von Hecken oder die Anlage von Brachflächen, aber auch die Bejagung des Raubwildes.

Rebhühner

Abbildung: Das Rebhuhn.

Rebhühner leben monogam. Sowohl Henne als auch Hahn führen die Kette. Als Kette werden die beiden Elterntiere mit ihren Jungen bezeichnet. Rebhühner haben zwischen 8 und 18 Jungen. Der Hahn bewacht die Kette.  

Das Rebhuhn ist etwa so groß wie eine Taube. Hahn und Henne sind nicht leicht voneinander zu unterscheiden. Ein Unterscheidungsmerkmal stellen die Oberflügeldeckfedern dar. Der Hahn hat hier einen hellen Längsstrich auf den Oberflügeldeckfedern, wohingegen die Henne mehrere helle Längsstriche hat. Diese Querbänderung bei der Henne erinnert an eine Leiter. Daher kannst du dir hier merken: Der Hahn steigt (der Henne) auf die Leiter. Der Hahn steigt also während der Paarung auf die „Leiter“ der Henne. Also Henne = Leiter in den Oberflügeldeckfedern.

Rebhuhn 1

Abbildung: Merke: Der Hahn steigt der Henne auf die Leiter.